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Registriert: Do Jun 18, 2009 6:29 pm Beiträge: 67
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Mhm also das einzige was mir auffällt, ist, dass du dich nur auf den Unterricht beschränkst...was jedoch nicht heißt, dass die Argumente falsch sind! Jedoch ist "Schule" mehr, als nur Unterricht...Ich hab als Argumente noch AG's und andere schulische Angebote aufgeführt. Wenn du möchtest kann ich meine Erörterung (1,5) bei Gelegenheit mal abtippen dann kannst du vergleichen, denn feststellen warum du verfehlt hast kann ich beim besten Willen nicht... EDIT//Hab die Erörterung zugefügt, könnten recht viele Tippfehler drin sein, es musste schnell gehen  . „Schule muss Spaß machen“
„Ich habe keine Lust auf Schule, es ist doch sowieso wieder langweilig“. Diesen Gedanken haben überdurchschnittliche viele Schüler. Nun stellt sich die Frage, ob die Schule dafür da ist schlicht und einfach Stoff zu vermitteln oder ob sie sich auch darum zu kümmern hat, dass die Art und Weise, in der der Stoff vermittelt wird, Spaß macht.
„Zur Schule geht man, um etwas zu lernen und nicht um sich zu amüsieren“, pflegte mein Großvater zu sagen. Schließlich will man nach der Schule auch etwas werden. Legt man nun also großes Gewicht auf Spiele etc. im Unterricht, kommt der Stoff zu kurz. Was beispielsweise hat ein Schüler davon, wenn er Vokabeln, die er normalerweise in 20 Minuten gelernt hätte, spielerisch in 45 Minuten vermittelt bekommt? Richtig – Zeitdruck am Ende des Jahres! Des Weiteren läuft ein Lehrer, der den Unterricht ständig mit Spielen oder Lernmethoden wie Gruppenarbeiten füllt, Gefahr, einen Teil seiner Autorität einzubüßen. In meiner Klasse, und so ist es in anderen Klassen auch, herrscht nur Ruhe, wenn alle Augen auf den sprechenden Lehrer an der Tafel gerichtet sind. Zum Beispiel ist es in Gruppenarbeiten, die eigentlich zur Freude des Schülers gemacht werden, oft so laut, dass der Spaß daran schnell wieder verfliegt. Letztlich besteht die Gefahr, dass ein Schüler den Unterricht nicht mehr ernst nimmt. „Da machen wir wieder Standbilder“, wird ein mancher Schüler denken, der auf diese Weise zwei Wochen lang eine Lektüre bearbeitet hat. Infolgedessen sinkt die Arbeitsmoral; auch zu Hause.
Auf der anderen Seite kann man sich wohl keine Klasse vorstellen, die täglich sechs Stunden Frontalunterricht aushält, ohne laut zu werden. Fehlt die Abwechselung im Unterricht und sind die Schüler gelangweilt, beschäftigen sie sich selbst. Um diesem Verhalten vorzubeugen, ist es ratsam den Schülern gefällige, abwechslungsreiche Methoden anzubieten. Dies führt dazu, dass man lieber in die Schule geht, da man mit einer interessanten Erarbeitung der Themen rechnen kann, was einem Spaß bereitet. Außerdem ist dies die einzige Möglichkeit, den Schüler dazu zu bringen selbst etwas für die Schule zu tun. Zwingen kann man den Schüler lange, doch mit Begeisterung wird er erst lernen, wenn er Spaß am Inhalt des Unterrichts gefunden hat. Ein weiteres Argument für eine spaßige Schule sind die Zusatzangebote: Ist man der Schule gegenüber grundsätzlich negativ eingestellt, was auch durch stupiden trockenen Unterricht hervorgerufen werden kann, interessiert man sich kaum für schulische Angebote. Man bringt sie automatische mit negativen Gedanken bezüglich der Schule in Verbindung – das darf nicht so sein! Es ist bedauerlich, wie viele Menschen Angebote wie Schüleraustausch, Museumsbesuch, Ausflüge, aber auch Arbeitsgruppen ausschlagen. Ich selbst ging früher lieber zu Hause meinen Interessen nach, doch da ich inzwischen mehr Gefallen an der Schule gefunden habe, habe ich viele neue Möglichkeiten entdeckt. Diese steigern wiederum mein Interesse und meinen Spaß an der Schule und lassen mich mehr für sie tun. Dies stellt auch den letzten Punkt dar: Ohne ansprechenden Unterricht, der den Schüler begeistert oder zumindest neugierig macht, findet kein Lernprozess statt. Man kann den Stoff auswendig lernen, doch so lange man sich nicht dafür interessiert und den Stoff versteht, hilft dies nicht viel. Deshalb ist es verständlich, dass bei monotonem Frontalunterricht das Interesse und damit der Lerneffekt abnehmen.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass die positiven Argumente deutlich überwiegen, was auch meine Meinung widerspiegelt. Nur durch Spaß an Unterricht und Schule ist der Erfolg garantiert. Selbstverständlich muss hierbei jedoch sein: Die Schule soll Spaß machen, ist jedoch nicht zum Vergnügen da. Folglich muss Schule trotz des Lernens Spaß bereiten. Für die Zukunft bleibt zu hoffen, dass die Unterrichtsmethodik sich weiter verbessert, wie sie es bereits im Vergleich zu früher getan hat. Des Weiteren sollte die Zahl schulischer Angebote steigen.
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