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 Betreff des Beitrags: Religion: Die Goldene Regel
BeitragVerfasst: Mi Jan 14, 2009 5:29 pm 
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Registriert: Sa Jan 10, 2009 8:52 pm
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Mtt 7,13+14:
Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt; und ihrer sind viele, die darauf wandeln.
Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden.

Aufgabe:
Nenne die möglichen Schwierigkeiten der Nachfolge Jesu in der heutigen Zeit.

Kann mir da vielleicht jemand bei helfen?
Vielen Dank schonmal im voraus!


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BeitragVerfasst: Mi Jan 14, 2009 6:41 pm 
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:blink:
ich dachte erst an den goldenen schnitt...
aber erklär mir mal einer wo der zusammenhang zwischen dem bielbelgelarv und der Aufgabe is!?

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BeitragVerfasst: Mi Jan 14, 2009 7:38 pm 
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Eigentlich ist die Goldene Regel der Vers davor, nämlich "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten". (Mt. 7,12; Zitiert nach Luther 1912). Aber das nur am Rande.

Die Stelle sagt ja, dass es nach dem Tod (metaphorisch dargestellt durch die enge Pforte) zwei Wege für uns gibt - einen zur Verdammnis und einen zum Leben. Welchen wir gehen, entscheidet sich durch die Taten in unserem Leben, sofern man nicht an Prädestination glaubt.

Die Nachfolge Jesu antreten, ist ein schwieriger Begriff, das müsste man erstmal genauer definieren. Da es aber im Zusammenhang mit der genannten Stelle auftaucht, nehme ich an, dass damit gemeint ist, ein Leben zu führen das, nach dem Tod "zum Leben" führt, wie es in dem Text heißt. Das heißt in erster Linie die Gebote einzuhalten. Und damit sind wir bei der ersten großen Schwierigkeit. Die Rechtsgrundlagen und -vorstellungen, die in der Bibel präsentiert werden, beruhen auf einer Gesellschaft wie sie heute nicht mehr exisitiert oder sind beeinflusst vom geltenden Recht des nahen Osten vor ca. 2500 Jahren. Sprich man kann das Ganze nur schwerlich in die heutige Zeit übertragen. Das fängt schon bei solchen Dingen an wie den Sabbat heiligen. Wer arbeitet denn rein garnichts am Wochenende? Wer freut sich nicht darüber Samstags bis 22 Uhr einkaufen zu können? Das sind alles Dinge, die so selbstverständlich in unserer Gesellschaft sind, das es eine grundlegende Umstellung unserer Gesellschaft benötigen würde, nur eines dieser Gebote (wieder) ernst zu nehmen.

Ich denke damit hast du schonmal einen ersten Ansatz und kommst sicher auf weitere Beispiele.

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Cause yesterday's gone


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BeitragVerfasst: Mi Jan 14, 2009 9:30 pm 
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Registriert: Sa Jan 10, 2009 8:52 pm
Beiträge: 6
Dankeschön-einige Information haben wir weitergeholfen! Mal sehen was der Lehrer bald zu meiner Hausaufgabe sagen wird ;)

Lg


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BeitragVerfasst: Mi Jan 14, 2009 11:35 pm 
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Mastermind
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Registriert: So Okt 29, 2006 12:56 pm
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Zitat:
Die Nachfolge Jesu antreten, ist ein schwieriger Begriff, das müsste man erstmal genauer definieren

genau das meinte ich, aber der von dir genannte Vers, Denis, macht auf jeden Fall schon mal mehr Sinn

Zitat:
da heute mehr Menschen denn jemals zuvor den breiten Weg in die Verdammnis beschreiten.

totaler Qutsch, pauschaer Mist...wie auch immer, das ist sinnloses "Über-einen-Kamm-Scheren" und sowieso auch noch Ansichtssache

mal ein gaaaanz dummes Beispiel:
Lutsdame Roswita prostituiert sich, vollkommen freiwillig, und hat sogar noch Spaß daran, solls ja geben :roll:
der Papst und viele andere werden die Hände zusammenschlagen und 8O
ich wiederum würde sagen: wenns ihr doch spaß macht... tut ja keinem weh

und bei Glücksspiel, Untreue etc. halt alles was die Biebel an bösen Taten so hergibt würde ich jetzt mal behaupten, dass rein statistisch (und die Statistik is zwar auch eine Hure, nur lügt sie halt nie^^) der prozentuale Anteil der Bevölkerung der "sündigt" über die Jahrhunderte in etwa gleich bleibt/blieb

Zitat:
Nenne die möglichen Schwierigkeiten der Nachfolge Jesu in der heutigen Zeit

um darauf mal eine Antwort zu geben: akkuter Nägelmangel, bei 6mrd Menschen bräuchte man ja 18 Milliarden Nägel, die von der großen Sorte, von Hämmern und Holzkreuzen (greenpeace würde zu recht sturm laufen) ganz zu schweigen...zudem sind wohl die wenigsten masochisten etc. bumbum

MfG Herti

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BeitragVerfasst: Do Jan 15, 2009 8:28 pm 
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Registriert: So Okt 29, 2006 12:56 pm
Beiträge: 1316
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Zitat:
Herti, eigentlich dachte ich, dass du aus meinen Beiträgen den kleinen Funken Ironie herauslesen kannst, ohne mir gleich Pauschalisierung und den ganzen anderen Scheiß vorzuwerfen. Scheinbar habe ich mich geirrt.

Zitat:
Lutsdame Roswita

ok, und du meinst ich hätte es nicht erkannt ^^
Ironie rieche ich doch auf 5km :D

Zitat:
Aus Sicht der Bibel, die, wie Denis bereits erwähnt hat, ein 2500 Jahre altes Gesetzeswerk, Lebenseinstellungen und Grundanahmen beinhaltet, welche auf eine manigfaltige Gesellschaft, wie wir sie heute haben, niemals mehr angewendet werden könnten, wandeln dennoch die Leute auf dem Pfad der Verdammnis. Aus Sicht der Bibel

stimmt

Zitat:
Und wenn du dich mal von deinem hohen atheistischen Ross herunter schwingst, dann wirst du feststellen, dass es selbst in der heutigen Zeit eine immer größer werdende Anzahl von Leuten gibt, die sich wünschen, die Gesetze und Regeln der Bibel anzuwenden und umzusetzen

zu ersterem: nein, ich sitze bequem
zu zweiterem: duraus diesmal eine gewagte Pauschalisierung, ich kenne keinen der explizit die Regeln der Bibel wünscht..., dass eben die wesentlichen die Grundsteine eines sozialen Zusammenlebens sind kann man dann nicht auf Bibeltreue etc. übertragen, das wäre schlicht falsch

Zitat:
Ich kann in meinem Beitrag auch keinen einzigen Hinweis dazu finden, dass es die Sündigen früher nicht gegeben haben soll. Aber wie du selbst bereits festgestellt hast, gibt es heute 6 Mrd Menschen im Vergleich zu etwa 400 Millionen in den Tagen als die Bibel zusammengetragen wurde, weshalb automatisch aus Sicht der Bibel mehr Leute auf dem Pfad der Verdammnis wandeln. Außerdem ist die Zahl der "Nicht-Bibel-treuen" Christen doch um einiges angestiegen, was vielleicht daran liegen könnte, dass die Bibel eben schon 2500 Jahre alt ist.

nun ja, ansichtssache, ob man es nun total oder prozentual sehen will, generell würde ich deine wie meine ansicht gelten lassen, die Formulierung ist nicht eindeutig

Zitat:
Uh, Statistiken. Eine Statistik aus dem 19. Jahrhundert besagte, dass im Jahre 1990 die Straßen der Städte unter 5 Meter hohen Pferdemisthaufen verschwinden würde, weil der zunehmende Bedarf an Transportmitteln auf die wachsende Weltbevölkerung umgelegt wurde. Soviel zum Thema Statistiken lügen nicht. Vielleicht lügen sie nicht, aber sie sind auch nicht das Maß der Dinge, wie wir es gerne hätten.

Stalin sagte mal: "Ich glaube keiner Statistik die ich nicht selbst gefälscht habe!"
worin wir uns ja wieedr einig sind ;)

MfG Herti

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