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 Betreff des Beitrags: Wirtschaft: Arbeitsmarktveränderungen
BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 6:23 pm 
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Wir sollen die Wirkung von Arbeitsmakrtveränderungen auf private Haushalte, Unternehmen und Staat darstellen. Mit Arbeitslosigkeit kann man das natürlich sehr gut erläutern, aber bräuchte ich noch ein paar mehr beispiele. Auf die akutelle Lage bezogen ist es für mich sehr umverständlich, da auf der einen Seite Deutschland vor einem starken Konjunkturabschwung steht, aber auf der anderen Seite momentan keine Veränderungen bzw. nicht spürbare Veränderungen geschehen.
Ich hoffe ihr könnt mir da etwas weiterhelfen.
Danke schon mal im vorraus


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 Betreff des Beitrags: Re: Arbeitsmarktveränderungen
BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 7:01 pm 
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behindyou hat geschrieben:
Auf die akutelle Lage bezogen ist es für mich sehr umverständlich, da auf der einen Seite Deutschland vor einem starken Konjunkturabschwung steht, aber auf der anderen Seite momentan keine Veränderungen bzw. nicht spürbare Veränderungen geschehen.


Sehr gute Frage. Dann kommt hier mal die Antwort: wirtschaftliche Veränderungen sind oftmals nicht mit sofortiger Wirkung spürbar. Woran liegt's? Richtig, staatliche "Eingriffe" oder um unserer Wirtschaftsform hierzulande näher zu kommen: staatlicher Einfluss. Natürlich kommen auch andere Faktoren hinzu durch unsere tolle Globalisierung, aber das kann man da erstmal vernachlässigen.
Konjunkturfördernde Maßnahmen sind auch nicht sofort spürbar. Man denke nur mal daran wie der Herr Schröder mit den Arbeitslosenquoten zu kämpfen hatte und im Null-Komma-Nichts Frau Merkel auf einmal mit ein paar 100000 Arbeitslosen weniger dastand. Das war nicht alles dem Wunder Merkel zu verdanken.
Hast ja bestimmt schon gehört, dass die Partei mit C aus dem Freistaat mit B die Steuerbelastung etwas senken will, um die Wirtschaft anzukurbeln. Das würde ja funktionieren, aber das will Herr Steinbrück nicht.
Lange Rede, kurzer Sinn: unsere Wirtschaft, die heutzutage so eng mit anderen Volkswirtschaften verflochten ist, ist zu komplex, dass sie nunmehr mit einem Ruck zusammenbrechen würde (und die Weltwirtschaftskrise von 1929 hat uns auch was gelehrt). Das passiert nach und nach und wenn die Rezession nicht bald abgefedert wird, dann wird die Depression um so schlimmer. Und wie die Dr. Physikerin schon sagte: 2009 wird ein Jahr der schlechten Nachrichten. :wink: Das einzige Gute an der Sache ist: es geht so ziemlich allen schlecht- nur variiert das sehr. Man brauch nur mal auf die Börse zu guggen. Der Dow Jones und der Nikkei rühren sich wieder im positiven Sinne. Und was macht der DAX? Da steht immer noch ein dickes Minus vorm Kurswert. Wie gesagt- es nuanciert. Das liegt aber dann eigtl. am Vater Staat. :wink:

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BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 7:44 pm 
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Also erstmal kann ich deiner Antwort nichts hinzufügen - danke. Allerdings hatte ich gehofft, dass du mir eventuell bezüglich der Arbeitsmarktveränderungen weiterhelfen kannst? ;-)


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BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 8:42 pm 
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Oops, entschuldige. Ich bin heut etwas im Stress- da is das wohl etwas unterm Tisch gefallen...tut mir Leid. Dann geb ich mal 'nen kleinen Denkstubser ;)

Gegenfrage: was meinst du mit
behindyou hat geschrieben:
Mit Arbeitslosigkeit kann man das natürlich sehr gut erläutern, aber bräuchte ich noch ein paar mehr beispiele
?

Was glaubst du denn worum es sich beim Arbeitsmarkt handelt? Es dreht sich da nur um Unter-; Über- und Vollbeschäftigung - unter Nicht-Volkswirtschaftlern auch "Arbeitslosigkeit" genannt :wink: Du bist da schon mal auf dem richtigen Weg :)

Nun was passiert denn, wenn ich eine überbeschäftigte Wirtschaft hab? Überbeschäftigung ist ja, wenn ich weniger Arbeitslose als offene Stellen habe.
Unterbeschäftigung wäre genau das Gegenteil und Vollbeshäftigung ist, wenn die alle Stellen, die ich anbiete auch bestzt sind- was ja nun ein wichtiges wirtschaftspolitische Ziel ist.
Nun, kannst dir ja erstmal überlegen, was bei den 3 "Zuständen" so los ist. Und was wird dann wohl passieren, wenn sich das ganze dann umkehrt. :)

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BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 9:02 pm 
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Arbeitsmarktveränderngen machen für mich aber nicht nur Arbeitslosigkeit aus. (in Bezug auf die Beschäftigung verstehe ich es auch) Für mich gehören da zum Beispiel auch noch beispiele wie Reformprogramme, Flexibilität, Anzahl von befristeten Arbeitsverträgen oder die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten aus. Als beispiel befristet Arbeitsverträge: Anzahl hat zugenommen. Bedeutet nun für private Haushalte, dass sie in der jetzigen Situation mit der Verlängerung ihres vertrages nicht rechnen dürfen. Unternehmen können dadurch besser planen, indem sie keine probleme mit Kündigungen etc. haben. Der Staat hingegen darf sich dann auf neue Arbeitslose einstellen und was die dem Staat kosten ist ja bekannt. (Könnte man danna uch wieder mit Arbeitslosigkeit verbinden). So in etwa meinte ich das. ;-)


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BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 9:09 pm 
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Arbeitsmarktveränderungen = Veränderungen des Arbeitsmarktes

Arbeitsmarkt= Aufeinandertreffen von Angebot und Nachfrage der Arbeitskraft

Das, was du meinst, sind lediglich Einflussfaktoren :wink:
Nu sag doch dem Banülein mal die genaue Aufgabenstellung und wo ihr gerade in VWL seid. (Schulform und Klasse wäre auch nicht verkehrt :) Wird nämlich recht unterschiedlich behandelt :wink: )

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BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 9:16 pm 
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Na gut. Also Gymnasium 12. Klasse (Sachsen) Fach: GRW (Gesellschaftskunde,Rechtserziehung, Wirtschaft). Aufgabe: Stellen sie die Auswirkungen von Veränderungen des Arbeitsmarktindikators auf Unternehmen, private Haushalte und Staat dar.
Meiner Meinung nach kommt das aber ungefähr hin, weil sonst könnt ich mir ja auch auf 2 Seiten was zu Arbeitslosigkeit zusammenreimen. ;-) Oder sollte ich jetzt lieber Nachfrage und Angebot mit einbeziehen?


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BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 9:53 pm 
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Okay, Oberstufe, da darf man auch mit garstigen Fachchinesisch um sich schmeißen :D

Da haben wir's :D "Veränderungen des Arbeitsmarktindikators". Der Arbeitsmarktindikator ist die Arbeitslosenquote. Aus der Aufgabenstellung heraus, würd ich nich sagen, dass du eine ganze Wirkungskette machen sollst. Ursachen sind also nicht zwingend.

Wenn du die Nachfrage und das Angebot mit einbeziehst, dann läuft's auf die Über-,Unter- und Vollbeschäftigung hinaus.

Ich fang mal an - vllt. kommst ja auf den Geschmack.

Überbeschäftigung: Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist - aus der Sicht der Unternehmen - höher als das Angebot. Als Unternehmen strebe ich immer die Vollbeschäftigung an, d.h. meine Stellen, die ich besetzt haben will, können nicht vollbesetzt werden, da ganz einfach zu wenig "Angebot" an Arbeitskräften da ist. Als Unternehmen is das natürlich doof, weil mein Beschäftigungsgrad möglicherweise nicht hoch genug, um meine Produktionskosten zu decken geschweige denn an Reinvestitionen zu denken- mein Unternehmen kann also Pleite gehen und im großen Stil nimmt das Wirtschaftswachstum und das außenwirtschaftliche Gleichgewicht rutscht ins Pessimum. Der Staat muss früher oder später in die Wirtschaft eingreifen - das wird er wohl erstmal mit zusätzlichen Subventionen für die Unternehmen machen, um vllt. ihre Technik zu modernisieren, da man sich ja an die Arbeitsmarktverhältnisse anpassen muss.
Die Haushalte freuen sich eigtl., da sie ja ein ausrechendes Angebot an Arbeit haben. Das heißt, dass sie schön Geld haben und es auch ausgeben können. Nun siehts ja schlecht mit den Unternehmen aus, deshalb muss wahrscheinlich mehr importiert werden. Das belastet dann noch zusätzlich das außenwirtschaftliche Gleichgewicht. :wink:

Sooo..ich hoffe meine Ausführung war schlüssig. Sollte was unklar sein, frag ruhig :)

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BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 10:44 pm 
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Also das, was du mir jetzt erzählt hast klingt gut und logisch. Momentan haben wir in Deutschland aber eine Unterbeschäftigung, richtig? Kannst du mir da evtl. noch was erzählen in Bezug auf das magische Viereck (wie bei deiner Antwort außerwirtschaftliches Gleichgewicht)?

Des weiteren bin ich jetzt trotzdem etwas irritiert wenn du sagst, dass es sich beim dem Arbeitsmarktindikator nur um die Arbeitslosenquote handelt. Ich kann mir sehr schwer vorstellen, dass ich alleine darüber 2 Seiten schreiben soll. Also müsste ich das ganze etwas ausweiten und vielleicht Umstände, Ursachen oder andere Sachen erklären, die zu dem thema dazugehören. Wie würdest dud ei ganze Sache aufbauen?


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BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 11:15 pm 
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Oh, tschuldigung. hab gerade etwas gefunden. Also gehört noch Qualität der Arbeitsvermittlung dazu. Dazu gehört ja zum beispiel die Anzahl der freien Stellen. das sind ja momentan ca. 1 Million oder? Würdest du das ale viel bezeichnen? oder Anzahl der Langzeitarbeitslosen. habe gelesen, dass es da eine eher stehende Entwicklung gibt. Was Bedeutet das nun wieder für uns, Menschen und Staat? Achja, des weiteren kann man auch nach Häufigkeit der Arbeitskonflikte, Länge der Arbeitszeit oder Lohnkosten gehen.

Ich bitte wieder um ein paar Denkanstöße. :-) Bin dir übrigens schon jetzt sehr dankbar.


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BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 11:19 pm 
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Wenn man es an Hand der aktuellen Arbeitslosenquote, die momentan mit 7,2% veranschlagt ist, hast du natürlich Recht. (angestrebt werden etwa 2%)

Naja, ich kann dir einiges übers magische Viereck erzählen...ich hab vor 2 Monaten 5 Seiten Klausur drüber gepinselt (also über die Konjunktur und die ganzen Späße). Was du auf jeden Fall i der Hinsicht nicht vergessen darfst, ist, dass wenn sich ein Ziel ändert, dass sich auch zwangsweise die anderen Ziele mit verändern. Ich kann zwar was für meine Preisniveaustabilität machen, aber dann kann es auch passieren, dass mein Wirtschaftswachstum an Dynamik einbüßt...das muss man halt immer beachten bzw. nicht aus den Augen verlieren.

Naja, der Arbeitsmarkt ist ja nun ein sehr spezieller und die Arbeitslosenquote ist der einzige Indikator woran Vater Staat erkennt, dass es seinen arbeitsfähigen Kindern gut oder schlecht geht. Klar, man könnte auch sagen, dass man das an der Kaufkraft sieht, aber das muss nicht sein: wenn die gerechte Vermögens- und Einkommensverteilung (auch ein wirtschaftspolitisches Ziel- ist allerdings nicht im Stabilitätsgesetz verankert) nicht hinhaut, kann das auch ein Grund für die geringere Kaufkraft sein. Genauso gut kann das auch die Preisniveaustabilität verzapfen. Wenn die Preise steigen, hat ja auch keiner Lust Geld auszugeben. Verstehst du jetzt, warum die Arbeitslosenquote der einzige "eindeutige" Indikator ist?
Ich find es ja schon mal sehr komisch, dass man eine Seitenvorgabe hat bei sowas... kommt ja nicht auf die Quantität an, sondern die Qualität der Fakten. -.-
Du hast ja schon bei mir gesehen, dass man da schon locker 'ne halbe Seite zusammenbekommt, wenn man über einen der 3 Zustände schreibt. Meine Version ist auch noch ausbaufähig und ist auch sehr salopp formuliert.

Ich würde erstmal eine kleine Einleitung schreiben, in der ich erstmal was zum ARbeitsmarkt (was man darunter versteht) oder was der Indikator ist, wie er sich zusammensetzt, welcher Wert angestrebt ist und welchen wir haben zur Zeit. Sowas eben. Eine kleine hinführende Einleitung von max. 6 Sätzen.
Ich würde wahrscheinlich mit der Überbeschäftigung anfangen, da sie am irrealsten ist. Das Kontrastprogramm (Unterbeschäftigung) kommt dann im Anschluss - da kann man ja die gegwärtige Lage einbasteln - und dann natürlich die Vollbeschäftigung als das angestrebte Optimum. Da es eine Art Aufsatz ist, würd ich dazu tendieren eine kleine Wirkungskette als Beispiel wie ich es oben gemacht hab, zu machen. Das ist immer eine runde Sache, da dem Leser sozusagen die Schlüssigkeit (wenn es richtig gemacht worden ist) ins Gesicht springen muss.
Als Schluss eignet sich ganz gut, was man tun kann, damit man in etwa die Vollbeschäftigung erreicht.
Wie gesagt, die Aufgabenstellung besagt ja, dass du die Auswirkungen darstellen sollst. von daher hast du eigtl. noch genug Spielraum. :wink:

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BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 11:29 pm 
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Ok, danke. Allerdings basiert ja deine Version auf der Theorie. Ich soll das aber an aktuellen Beispielen darstellen, deswegen fände ich das -wenn ich lehrer- überflüssig, Über- und Vollbeschäftigung zu erläutern, oder? Meine Idee wäre jetzt gewesen nur kurz alle Formen zu erläutern ud auf Unterbschäftigung genau einzugehen. Dann die Qualität der Arbeitsvermittlung auf der einen Seite loben, weil viele Programme verabschiedet werden, um Arbeitslosigkeit zu verringern, andererseits 1 Million offene Stellen sehr viel sind, sowie Kritik üben, dass es den langzeitarbeitslosen so schlecht gehen und naja ahlt jeweils noch Auswirkungen auf die 3 Dinge beschreiben, die sich ja sowieso immer ein wenig ähneln werden. Könnte das so in Ordnung gehen? ;-)


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BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 11:52 pm 
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Das ist Theorie- vollkommen richtig und ich bin als VBWL-Leistungskursler nix anderes gewöhnt :wink: Ich denke also immer zuerst nach Modellen bzw. nach Gesetzen (ohne die kann man nicht mal ansatzweise komplexe Wirtschaftssysteme verstehen - ist nun mal so). Ich kann mir schon vorstellen, dass das in GRW etwas anders ist, aber man sollte den rein wirtschaftlichen Aspekt und dessen Zusammenhänge nicht außen vor lassen. Natürlich musst du nicht 3 Seiten über die volkswirtschaftliche Veränderung des Arbeitsmarktes fachsimpeln.

Wie auch immer, du solltest dennoch bedenken, dass es im Ausbildungsbereich hier in den neuen Bundesländern (woher kommst du gleich nochmal :P ) dieses Phänomen der Überbeschäftigung bis vor ein paar Wochen noch gegeben hat. Das gibt es auch in so manchen Branchen. Unter diesem Aspekt gesehen, kann man nicht sagen, dass es Überbeschäftigung gar nicht gibt. Sie ist nur für eine Volkswirtschaft als Ganzes äußerst unwahrscheinlich. Und die Vollbeschäftigung würd ich ganz und gar nicht unter den Tisch kehren, denn danach richten wir einen großen Teil unserer Wirtschaft aus. :wink:

Wenn du kurz auf diese Zustände eingehst, reicht das, aber ganz weglassen würd ich nicht machen.

1 Million offene Stellen...gut, es is ne große Zahl, aber was steht denn dahinter? Was läuft denn unter "offene Stelle"? Ein Minijobber mit 400 Eier im Monat fällt doch glaub ich auch schon aus der Statistik raus und leben können sie auch nciht davon. Machen die gleiche Arbeit wie andere, nur dass die Festangestellten mit 800€ netto mehr aus dem Laden nach Hause gehen? Das kann es irgendwo nicht sein...

Du merkst, man kann sich da so drüber auskotzen... :D

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BeitragVerfasst: Mo Nov 24, 2008 12:08 am 
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ja da hast du recht. Glaube fast 500.00 reguläre freie Stellen naja und der Rest sind dann die 'Großverdiener' mit 400/800-Euro-nettoverdienst. Ich komme aus Leipzig. War das ne Anspielung? ;-)
Glaube kaum, dass es bei uns eine Überbeschäftigung gibt, selbst im Ausbildungsbereich nicht. :-) Aber selbst da gilt es ja schon, dass man eine Ausbildung hat, wenn man auch nur so ein berufsvorbereitendes jahr macht oder so ein Schotter.


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