Wenn man es an Hand der aktuellen Arbeitslosenquote, die momentan mit 7,2% veranschlagt ist, hast du natürlich Recht. (angestrebt werden etwa 2%)
Naja, ich kann dir einiges übers magische Viereck erzählen...ich hab vor 2 Monaten 5 Seiten Klausur drüber gepinselt (also über die Konjunktur und die ganzen Späße). Was du auf jeden Fall i der Hinsicht nicht vergessen darfst, ist, dass wenn sich ein Ziel ändert, dass sich auch zwangsweise die anderen Ziele mit verändern. Ich kann zwar was für meine Preisniveaustabilität machen, aber dann kann es auch passieren, dass mein Wirtschaftswachstum an Dynamik einbüßt...das muss man halt immer beachten bzw. nicht aus den Augen verlieren.
Naja, der Arbeitsmarkt ist ja nun ein sehr spezieller und die Arbeitslosenquote ist der einzige Indikator woran Vater Staat erkennt, dass es seinen arbeitsfähigen Kindern gut oder schlecht geht. Klar, man könnte auch sagen, dass man das an der Kaufkraft sieht, aber das muss nicht sein: wenn die gerechte Vermögens- und Einkommensverteilung (auch ein wirtschaftspolitisches Ziel- ist allerdings nicht im Stabilitätsgesetz verankert) nicht hinhaut, kann das auch ein Grund für die geringere Kaufkraft sein. Genauso gut kann das auch die Preisniveaustabilität verzapfen. Wenn die Preise steigen, hat ja auch keiner Lust Geld auszugeben. Verstehst du jetzt, warum die Arbeitslosenquote der einzige "eindeutige" Indikator ist?
Ich find es ja schon mal sehr komisch, dass man eine Seitenvorgabe hat bei sowas... kommt ja nicht auf die Quantität an, sondern die Qualität der Fakten. -.-
Du hast ja schon bei mir gesehen, dass man da schon locker 'ne halbe Seite zusammenbekommt, wenn man über einen der 3 Zustände schreibt. Meine Version ist auch noch ausbaufähig und ist auch sehr salopp formuliert.
Ich würde erstmal eine kleine Einleitung schreiben, in der ich erstmal was zum ARbeitsmarkt (was man darunter versteht) oder was der Indikator ist, wie er sich zusammensetzt, welcher Wert angestrebt ist und welchen wir haben zur Zeit. Sowas eben. Eine kleine hinführende Einleitung von max. 6 Sätzen.
Ich würde wahrscheinlich mit der Überbeschäftigung anfangen, da sie am irrealsten ist. Das Kontrastprogramm (Unterbeschäftigung) kommt dann im Anschluss - da kann man ja die gegwärtige Lage einbasteln - und dann natürlich die Vollbeschäftigung als das angestrebte Optimum. Da es eine Art Aufsatz ist, würd ich dazu tendieren eine kleine Wirkungskette als Beispiel wie ich es oben gemacht hab, zu machen. Das ist immer eine runde Sache, da dem Leser sozusagen die Schlüssigkeit (wenn es richtig gemacht worden ist) ins Gesicht springen muss.
Als Schluss eignet sich ganz gut, was man tun kann, damit man in etwa die Vollbeschäftigung erreicht.
Wie gesagt, die Aufgabenstellung besagt ja, dass du die Auswirkungen darstellen sollst. von daher hast du eigtl. noch genug Spielraum.
