>> Registrieren <<
 
>>  Zur Hauptseite  <<
 
Zu den Klassenarbeiten, Online-Tests, Grundwissen, Referaten, Online-Mathebuch



Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 6 Beiträge ] 
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: planetarische Zirkulation
BeitragVerfasst: Di Nov 30, 2004 11:05 am 
Joa, hi,
ich check in erdkunde gar nicht durch..könnt ihr mir helfen?
wir schreiben in zwei woche eine arbeit in erdkunde..*cry

über diese passatzonen, windgürtel, luftdruck, westwindzone, zyklone etc.

also..könnt ihr mir irgendwie helfen? ;(


thanks


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di Nov 30, 2004 2:36 pm 
Offline
Moderator
Benutzeravatar

Registriert: Fr Mai 17, 2002 2:40 pm
Beiträge: 2749
Wohnort: BW
Klar kann ich. Sag einfach was du erklärt haben willst!


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di Nov 30, 2004 8:31 pm 
Danke! bist sehr nett. *kiss :oops:

Also ich würde gerne erklaert haben, wass..:

..Passatzonen sind.
..Windgürtel sind.
..'Westwindzone' ist/sind.
..Zyklonen sind.
..ITC ist.
..Hochdruck & Tiefdruck sind.

alles Erklaeren wenn moeglich..du wuerdest mir ein sehr großen Gefallen tun! :)

Dankeschön.. :D

MfG. :(


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di Nov 30, 2004 11:37 pm 
Offline
Moderator
Benutzeravatar

Registriert: Fr Mai 17, 2002 2:40 pm
Beiträge: 2749
Wohnort: BW
Also dann versuch ich das mal zu erklären:

Die Atmosphäre umgibt die Erde. In ihr herrscht ein bestimmter Druck, der die Erde wie eine Hülle umgibt. Dieser Druck nimmt mit zunehmender Höhe ab. In der Meteorologie spricht man bei diesem Druck, vom Luftdruck. Er wird in Hektopascal (kurz hPa) angegeben. Normaldruck sind 1013 hPa. Da sich aber innerhalb der Atmosphäre dynamische Prozesse abspielen, ist dieser Druck nicht konstant. Er variiert und liegt somit manchmal über oder unter dem Normaldruck. Vor allem durch die Sonneneinstrahlung werden die Luftmassen erwärmt oder kühlen ab. Warme Luft steigt auf und dadurch sinkt an dieser Stelle der Druck. Kalte Luft sinkt ab und dadurch entsteht an dieser Stelle hoher Druck. Vereinfacht könnte man sagen Hoch- und Tiefdruckgebiete sind Gebiete unterschiedlich temperierter Luftmassen. Man unterscheidet zwischen thermischen und dynamischen Hoch- und Tiefdruckgebieten. Ich gehe davon aus, dass du dir für die Schule nur die Entstehung der thermischen (oben beschrieben) merken musst. Wichtig wäre noch, dass ein Gebiet mit einem Luftdruck über dem Normalwert nicht unbedingt ein Hoch sein muss, es kommt immer auf den Druck in der Umgebung an.

Wie schon angesprochen laufen in der Atmosphäre dynamische Prozesse ab. Daher wird sie ständig ihre "Form" ändern. Sie versucht nämlich die entstandenen Druckunterschiede auszugleichen. Dieser Ausgleich verläuft über den Wind. Er entsteht durch Druckunterschiede in der Atmosphäre und weht stets von Gebieten hohen Drucks zu Gebieten niedrigen Drucks. Je stärker der Druckunterschied auf kleinem Raum ist, umso stärker ist der entstehende Wind. Neben diesem "normalen" Wind gibt es Winde die einen regelmäßigen Charakter zeigen, d.h. täglich gleich zirkulieren. Dies sind z.b. die Passatwinde. Sie wehen auf der Nordhalbkugel etwa vom 35. Längengrad Nord bis zum Äquator und entsprechend auf der Südhalbkugel vom 35. Längengrad Süd. Dies sind die sogenannten Passatzonen. Sie umspannen die gesamte Erde immer jeweils nördlich und südlich des Äquators. Wenn man wissen will warum sie gerade zum Äquator hin wehen, muss man sehen, dass sich in der Regel nördlich und südlich dieser Zonen ausgedehnte Hochdruckgebiete bilden. Nun entsteht ein Druckgefälle zum Äquator hin. Es sind hauptsächlich östliche Winde, die aufgrund der in diesen Gebieten sehr schwachen Corioliskraft kaum abgelenkt werden.

Die Passate bringen auf ihrem Weg zum Äquator viel Energie mit. Wenn nun am Äquator die Passate von Nord- und Südhalbkugel aufeinander treffen und somit nicht weiter können, setzt sich der Energietransport in der Vertikalen fort. Wenn Energie in die Höhe transportiert wird, spricht man von Konvergenz. Kommt nun diese Energie in die Höhe löst sie einige weitere Prozesse aus, wie z.b. Kondensation, was letztendlich zu Wolkenbildung führt. Durch die hohe Umgebungstemperatur und die große Menge an mitgeführter Energie ist das Kondensationsniveau schnell erreicht und es beginnt zu regnen. Auf diese Weise entstandener Regen nennt man auch konvektiven Niederschlag, im Volksmund auch Schauer genannt. Daher kommt es entlang des Äquators auch zu regelmäßigen kräftigen Niederschlägen, weshalb sich auch der Regenwald bilden konnte. Aufgrund der genannten Tatsachen bezeichnet man dieses Gebiet entlang des Äquators auch als Innertropische Konvergenzzone (ITC). Auf der Rückseite wehen die Passate nun wieder in nordwestlicher Richtung weiter. Sie haben nun aber den gesammelten Wasserdampf abgegeben und sind daher sehr trocken. Man spricht hier von Antipassaten. Da sie so trocken sind und es zu keiner Kondensation kommen kann, haben sich nördlich und südlich des Äquators auch Wüsten gebildet.

Im Allgemeinen versteht man unter einer Zyklone ein Tiefdruckgebiet. Ich denke hier ist aber mehr ein tropischer Wirbelsturm gemeint, den man als Zyklone, Hurrikan oder Taifun bezeichnen kann. Zyklonen sind Gebieten sehr tiefen Drucks gegenüber der Umgebung. Durch den großen Druckunterschied auf kleinstem Raum werden sie von orkanartigen Winden begleitet. Charakteristisch für sie sind kreisförmige, rotierende Wolken. Zyklonen entstehen über stark erwärtem Meer wie es im Spätsommer vor allem über dem Westatlantik oder über Pazifik der Fall ist. Ganz geklärt ist ihre Entstehung nicht, man weiß aber dass sie bevorzugt entlang Störungen im Luftdruckfeld entstehen und dabei einen Wirbel bilden.

Mit dem Begriff Windgürtel kann ich im Moment nichts anfangen. Aber es gibt Hochdruckgürtel. Es sind die vorher angesprochenen ausgedehnten Hochdruckgebiete nördlich der Passatzonen, die ja letztendlich den Passatwind erzeugen. Vielleicht war ja das gemeint. Unter der Westwindzone hab ich in der Fachliteratur nichts gefunden. Ich denke es sind Gebiete die häufiger als andere von Westlagen beeinflusst werden, wie z.b. die britischen Inseln. Auf der Erde herrscht eine natürliche Luftbewegung von West nach Ost. Dies bezeichnet man auch als planetarischen Westdrift. Vielleicht war ja das gemeint.

Ok das sollte für die Arbeit reichen. Wenn du noch Fragen hast, stell sie ruhig, ich beantworte sie gerne.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do Dez 02, 2004 7:36 pm 
omfG! Awesome!!!!

Dankeschön..du hast mir sehr geholfen. :oops:

*freu* :D


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: danke ^^
BeitragVerfasst: Do Okt 13, 2005 7:36 pm 
Genau das habe ich auch alles gebraucht.. Die Arbeit haben wir leider schon geschieben..:( hätten ich diese seite bloß schon früher gefunden ^^.. naja aber diese informationen kann ich nun meinem heft zufüttern^^ hoffentlich krieg ich dann ne 1 ^^ danke!! Is ne gróße Hilfe = :D


Nach oben
  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 6 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO