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 Betreff des Beitrags: Textgebundener Aufsatz
BeitragVerfasst: Mo Mai 03, 2010 6:36 pm 
Hallo,
da wir am Donnerstag Schulaufgabe in Deutschschreiben. möchte ich euch bitten mir einen Lösungsvorrschlag (Textgebundener Aufsatz) von dem Text Ene, mene, mu zu machen. Der Text folgt hier. Bitte schreibt mir einen Lösungsvorschlag

Ene, mene, mu…

und raus bist du! Mobbing fängt schon auf dem Schulhof an. Betroffene Kinder leiden seelisch und körperlich. So können Sie helfen.

Katharina ist blass und hat Bauchweh. „Ich glaub, ich kann heute nicht in die Schule“, sagt sie. Wie so oft schon in letzter Zeit. Ihre Mutter wundert sich mittlerweile. Nicht zu letzt weil die 11-Jährige in den letzten Monaten öfter mal mit blauen Flecken nach Hause kam.

Bauchweh, Schlafstörungen, Übelkeit können körperliche Signale dafür sein, dass ein Kind gemobbt wird. Konzentrationsprobleme, Mutlosigkeit, Niedergeschlagenheit sind die seelischen Folgen. Genau wie beim Mobbing am Arbeitsplatz werden auch Kinder oft jahrelang getriezt und systematisch ausgegrenzt. Schikane und Prügel auf dem Pausenhof. Und es wird schlimmer. Frank Schallenberg, Diplompädagoge und Autor: Jeden Tag werden in jeder Klasse ein bis zwei Schüler gemobbt, schätzen Experten der Ludwig-Maximilians-Universität München. Und: „wo früher jemand zu Boden geprügelt wurde wird heut noch mal nachgetreten“, sagt Schallenberg. Nur: welche Kinder werden überhaupt zu Mobbing Opfern und was können Eltern dagegen tun?

Mobbing Opfer sind meist sensibel und in irgendeiner Form auffällig. Das kann durch eine hervorragende Begabung oder eine äußerliche Besonderheit sein. Und: Mobbing Opfer unterwerfen sich ungern einem Gruppenzwang. Das macht sie angreifbar. Zunächst heißt es: Du bist anders. Dann werden sie ausgegrenzt. Schläge und Erniedrigungen folgen. Deshalb ist es wichtig, schon kleinste Verhaltensauffälligkeiten wie Leitungsabfall oder körperliche Probleme zu beobachten und mit dem Kind zu reden. Frank Schallenbergers Rat. Nehmen sie ihr Kind ernst, sagen Sie nie Stell dich nicht so an, oder Regel das Allein. Das würde zu einer zusätzlichen Verunsicherung beim Kind führen, die Mobbingtäter hätten es dann noch leichter. Haken sie nach, wenn die Antworten dünn ausfallen und erklären Sie, wie Mobbing funktioniert und dass die Täter oft von eigenen Schwierigkeiten ablenken wollen.

Zusammen können Sie dann Lösungsstrategien entwickeln, Eine Alleinhang etwa ein Gespräch mit dem Täter oder dessen Eltern, sollten sie auf keinen Fall versuchen. Denn wenn Eltern einmischen, macht sich das gemobbte Kind vor den anderen vollendens lächerlich. Eher können Sie den Lehrer bitten, die Situation zu beobachten. Manchmal hilft es auch, wenn das Kind lernt, seine eigenen Gefühle vor den anderen zu verbergen. Dann vergeht denen leicht de Spaß, ebenso wenn das Kind sich erstmal zurückzieht. Das hat auch bei Katharina funktioniert. Nach zwei Wochen fand sie neue Freundinnen in der Nachparklasse. Und das Mobbing hat aufgehört.

Vielen Dank
Veronika


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