Nun, ich glaube fast, dass die Anspielung an meinen vorherigen Beitrag gerichtet war

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Pequod hat geschrieben:
Aber speziell die ganze Geschichte mit diesen Mohammed-Karikaturen ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine total verblendete Gemeinschaft es schafft, tatsächlich die Rede- und Meinungsfreiheit mit Drohungen einzuschränken.
Kunst und im besonderen die Satire (wozu ja auch Karikaturen gehören) muss provozieren und kann nicht auf lächerlich-religiöse Gefühle irgendeiner Glaubensgemeinschaft Rücksicht nehmen.
Wahre Größe beweist man dadurch, dass man über etwaige Provokationen und Beleidigungen steht. Diese Größe haben die Moslems (NICHT ALLE), die sich dadurch beleidigt fühlen und in der Gegend herumschreien eben nicht bewiesen.
Insofern waren die Karikaturen nützlich um zu zeigen, dass es leider noch immer einige Menschen auf dieser Welt gibt, die geistig-intellektuell im tiefsten Mittelalter stecken.
Selbstverständlich ist es das Ziel von Karikaturen, Missstände und dergleichen, die dem Zeichner auffallen, zu zeigen, doch muss dieser auch mit den Kosequenzen, die daraus folgen können, leben. Und für mich gibt es keine, wie du es nennst, "lächerlich-religiöse" Gefühle, besonders, wenn man auf Meinungs- und Redefreiheit pocht. Selbstverständlich haben einige Moslems überreagiert, aber stelle dir vor, man hätte hier die Juden oder Christen mit ihrem Glauben karikiert. Das wäre hier nicht so selbstverständlich gewesen.
Oder um auf dein Beispiel mit der sogenannten "NS-Ästhetik" zurückzukommen. Man darf sie also verwenden, solange man sich nicht über die Opfer lustig macht. Was aber passiert mit dem, der diese Form der Ästhetik in den Augen der Gesellschft "missbraucht" (auf welche Art auch immer)? Der wird doch buchstäblich in der Luft zerrissen und von allen Seiten beschimpft.
In dem Sinne haben die Moslems nichts anderes getan, nur dass ihre Wut eben religiöser Art war.
Demzufolge wäre ich wieder bei dem Ausspruch: die Kunst darf alles. Aber wer das für sich auch in Anspruch nimmt, muss nun einmal auch mit dem, was er damit heraufbeschwört, leben. Du hast es schon richtig gesagt, Kunst ist subjektiv.
Viele liebe Grüße
Shaakai