Uiuiui Basti, da hattest du mit dem (baden-württembergischen) Schulsystem wohl noch ein Hühnchen zu rupfen, was?
Aber auch ich bin Bastis Ansicht. Wozu ist sonst ein Lehrer da? Er hat die Aufgabe, den Schülern Wissen zu vermitteln und er wählt dazu die geeigneten Methoden aus. Schülern die Gestaltung des Unterrichts zu überlassen, kommt für mich einer Katastrophe gleich, einfach, da die wenigsten Schüler (ich pauschalisiere jetzt einfach mal) wirklich Ambitionen haben, gewissenhaft und zielstrebig zu lernen und zu arbeiten.
Wie Basti sagte:
asti hat geschrieben:
Film schauen während der Unterrichtszeit bedeutet, 90% der Schüler schlafen, 9% unterhalten sich und der kümmerliche Rest hockt da, zieht sich den Film rein, hat aber innerhalb kürzester Zeit vergessen worum es eigentlich geht.
Traurige Wahrheit, oder?
Wenn der Lehrer da nicht auch mal durchgreift und nicht das vermeintliche "Engagement" der Schüler zum "demokratischen Unterricht" etwas stoppt, wozu ist dann die Schule noch gut?
Der Lehrer soll nicht Moderator, Conférencier und Entertainer eines Haufens einiger Lernunwilliger sein.
Als einen Vergleich, wie ich das sehe, möchte ich einfach das in meinen Augen fehlgeleitete Konzept einer antiautoritären Erziehungsweise, bzw. des Laissez-faire anbringen. Durch eine fehlende Autoritätsperson - und ich plädiere hier nicht auf den Rohrstock, sondern einfach auf eine Person, die den Heranwachsenden Grenzen aufzeigt und eine lehrende Funktion übernimmt - kann meines Erachtens den Jugendlichen keine Regeln gezeigt werden, denn von alleine lernen sie es nicht. Der Mensch wählt (fast) immer den Weg des geringsten Widerstandes.
Demzufolge würde eine solche "Laissez-faire"-Politik in der Schule auch für mich eine falsche Richtung darstellen.
Viele liebe Grüße
Shaakai