Hi,
von Eventmanagement rate ich wirklich ab - der Studiengang ist schon seit einiger Zeit überlaufen und der Bedarf in der freien Wirtschaft gedeckt.
Naja, ich bin zwar nicht an einer BA, aber falle auch so gut wie in die Kategorie "Studentin im dualen System". Vorteile sind, dass man Praxis schon während des Studiums bekommt und - ist klar - das Geld. Hört sich super an, aber dafür hat man eben keine Semesterferien, aber dafür einen sehr verschulten Curriculum (nein, so ein richtiges Studentenfeeling kommt hier nicht auf) und der vermittelte Stoff ist straff organisiert. Es kann durchaus vorkommen, dass der Arbeitgeber nicht gerade sehr großzügig ist, sodass man in Erwägung ziehen müsste neben dem Studium arbeiten zu gehen, was ja nun nahezu unmöglich ist auf Grund des Curriculum + zusätzliche Kurse, die einem z.T. aufgedrückt werden, + Sonderveranstaltungen (siehe Einführung in das Praxissemester und die ganzen Späße). Lehrveranstaltungen "schwänzen" geht auch nicht (wie man das ja von so mancher Uni kennt, wo es eben nicht auffällt, wenn einer von 300 Leuten in der Vorlesung fehlt), da man einer Anwesenheitspflicht nachkommen muss, d.h. unsere Arbeitgeber würden dann in Kenntnis gesetzt bei unentschuldigtem Fehlen - wo man ja schon beim nächsten Problem ist: Krankenscheine und sämtlicher obligatorischer Fierlefanz müssen doppelt (und in besondern Fällen auch dreifach) abgewickelt werden - das ist sehr zeitaufwendig.
Ich will nicht das duale Studium schlecht reden, aber bei allem Eifer und Jubel darüber, sollte man auch die Kehrseite der Medaille betrachten. Das mal aus meiner Erfahrung heraus

Liebste Grüße
Kristin