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 Betreff des Beitrags: Probleme in Sport
BeitragVerfasst: Mo Sep 28, 2009 8:56 pm 
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Hi Leute,

ich bin Alfred und brauche dringend eure Hilfe. Ich bin ein Junge (14 Jahre, werde im Nov. 15) und habe ein paar Probleme im Sportunterricht. Die Frage klingt jetzt vielleicht in meinem Alter etwas ungewöhnlich, aber ich will euch nicht verars****.

(falls ich hier im falschen bereich bin, tuts mir leid, ich bin neu hier)

Eigentlich bin ich ein Durchschnittsschüler (Gymnasium) mit Tendenz nach oben. Aber in Sport habe ich Probleme: Ich wundere mich sehr, wie ich im Zeugnis immer auf eine 3 komme, das schlechteste war eine 4, aber nur einmal. Ich beschäftige mich aber in meiner Freizeit eher weniger mit Sport, bin also kein totaler Fusballfreak wie viele in meinem Alter. Ich fahre gerne Rad, gehe gerne draußen spazieren, treffe mich mit Freunden und beschäftige mich oft mit dem PC. Leichtathlekik kann ich teilweise gut, bekomme auch manchmal eine 2 oder 3. Aber bei den Ballsportarten bin ich absolut die letzte Niete. Wenn ich mal den Ball bekomme (z.B. beim Fußball spielen), das passiert in 20 Sport(doppel-)stunden vielleicht 1mal, dann mache ich garantiert das falsche. Alle lachen mich dann aus (besonders die besagten Fußballfreaks) Irgendwie erwische ich den Ball nie, auch im Werfen bin ich sehr schlecht. Und das komische ist: Ich bin überhaupt nicht dick oder unfit. Viele aus meiner Klasse sind (teilweise auch sehr) übergewichtig und bekommen den Ball viel öfter als ich. Dabei gebe ich mir immer große Mühe, dass ich dazwischen renne und das Ding kriege. Ich habe auch nicht irgendwie Angst vor dem Ball. Ich habe beim Fußballspielen noch nie in meinem Leben ein Tor geschossen. Was ich auch seltsam finde: Bei uns ist einer in der Klasse, der ist ein totaler übergewichtiger Computerfreak der den ganzen Tag vorm pc sitzt, selbst der ist besser als ich. Mein Sportlehrer sagt nichts dazu, dem ist das total egal. Natürlich könnte ich jetzt die ganze Zeit den Auswechselspieler spielen, aber das ist doch auch nicht das wahre. Besonders schlimm ist es, wenn es Noten aufs Fußballspielen gibt. Alle haben 1 oder 2 und ich eine 5 :oops: :evil: mir ist schon ganz schlecht wenn ich dran denke wenn wir bald wieder basketball spielen *kotz*

bitte helft mir, ich weiß nicht was ich noch machen soll. danke schonmal

MFG Alfred


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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme in Sport
BeitragVerfasst: Di Sep 29, 2009 8:21 am 
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Tjoar,
es gibt Menschen die sind für Ballsportarten begabt und solche wie dich. Da brauchste dir auch keine Platte machen, das ist nichts Schlimmes. Das einzige was dir dagegen helfen kann ist Übung.
Was dir fehlt ist die Feinmotorik im Ballkontakt und die Bewegungsabläufe.
Wenn du als ab jetzt immer mal ne Schneeballschalcht, respektive ... Steinewerfen spielst und auch immer mal nen Basketball wirfst wird das mit der Zeit. Wenn du aber wirklich unbegabt bist wird das nie richtig gut, damit sollte man sich dann abfinden und zu körperbetonten Sportarten ohne Ball gehen.
Erfahrungsgemäß wirst du da dann deutlich besser abschneiden können.

MfG Herti

PS: die ne Sport-1 sieht zwar schön aus auf dem Zeugniss, ne 3 is aber bei nem Bewerbungsgespräch auch nicht schlechter ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme in Sport
BeitragVerfasst: Mi Sep 30, 2009 7:23 pm 
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Hei ein gleichgesinnter in Sachen Ballgefühl :D (abgesehen von Tennis sind mir auch so gut wie alle Formen von Bällen suspekt) Aber, man kann trotzdem was erreichen. Was sehr hilft, ist, sich einfach mit dem Ball zu beschäftigen. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, was das für ein Ball ist. Ballgefühl erstreckt sich auf alle Arten von Bällen. Was schon sehr viel weiterhilft, ist einfach mal einen Ball nehmen, in die Luft werfen und fangen, immer wieder. Wenn man das nur ein paar Mal macht, bekommt man schon ein ganz anderes Verhältnis zum Ball, man lernt ihn besser zu kontrollieren. Auch an die Wand werfen und wieder fangen hilft schon. Den Ball prellen, also springen lassen ist eine gute Übung. Anfangs vielleicht mit beiden Händen und den Ball nach jedem Bodenkontakt fangen und festhalten, später kannst du dann zum sogenannten "Dribbling" übergehen. All das sind kleine Übungen, die man auch nebenher machen kann.

Ein Tennisball ist sehr gut geeignet das auch nebenher zu machen. Wenn du spazieren gehst, nimm nen Tennisball mit und spiel damit rum.

Nur mal so als kleiner Tipp.

Und wie Herti auch schon völlig richtig angemerkt hat, wenn du nicht unbedingt Sport studieren willst, dann ist die Note in Sport absolut scheißegal. Es juckt keinen einzigen Personalchef ob du ne 1 oder ne 5 da stehen hast. Das interessiert wirklich niemanden.

Gruß
Basti

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme in Sport
BeitragVerfasst: Mi Sep 30, 2009 11:41 pm 
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Nana, glaube nicht, dass sich ein Personalchef eher für den entscheidet, der eine 5 hat, als einem, mit einer 3. Eine schlechte Sportnote wirkt sich sicher nicht sonderlich gut auf das Bild deiner Fitness aus, welches dein zukünftiger Chef haben wird, selbst wenn du ansonsten Fit bist. Wer will schließlich schon einen faulen Mitarbeiter?
Aber mal Klartext: Es wird dir sicher kein Sportlehrer eine 5 reindrücken, nur weil du eine Niete bist, in Sachen Ballsport (Wie anscheinend jeder hier im Thema :D). Lass dich dadurch nicht beirren, und falls du wirklich was verbesser willst, dann probiere die Tipps von Basti einfach mal aus. ;) Ich persönlich mache gerne Sport und gebe dann in den anderen Sachen alles.

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme in Sport
BeitragVerfasst: Mi Sep 30, 2009 11:59 pm 
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ich spiele weit über die hälfte meines Lebens Handball und nicht unbedingt unterirdisch schlecht :P
und bis auf fußball komm ich eigentlich in allen Ballsportarten gut klar, wie basti schon sagte hat man dann halt ballgefühl für alle Bälle (ich halt nur in den Händen^^)
nur um das mal klagestellt zu haben ;)

MfG Herti

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme in Sport
BeitragVerfasst: Do Okt 01, 2009 12:09 am 
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Zitat:
Wer will schließlich schon einen faulen Mitarbeiter?

Niemand. Aber faul und faul sind zwei Dinge. Wenn ein Job bestimmte körperliche Anforderungen voraussetzt, wird der Bewerber sowieso, sprichwörtlich, auf Herz und Nieren getestet oder muss zumindest aktuelle Untersuchungen vorlegen (siehe werdene Lehrer wegen Verbeamtung). Auf die Sportnote wird sich was Fitness und körperliche Belastbarkeit angeht, kein Chef verlassen, denn streng genommen sagt die darüber nichts aus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme in Sport
BeitragVerfasst: Do Okt 01, 2009 5:27 pm 
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Beiträge: 88
Denis hat geschrieben:
Zitat:
Wer will schließlich schon einen faulen Mitarbeiter?

Niemand. Aber faul und faul sind zwei Dinge. Wenn ein Job bestimmte körperliche Anforderungen voraussetzt, wird der Bewerber sowieso, sprichwörtlich, auf Herz und Nieren getestet oder muss zumindest aktuelle Untersuchungen vorlegen (siehe werdene Lehrer wegen Verbeamtung). Auf die Sportnote wird sich was Fitness und körperliche Belastbarkeit angeht, kein Chef verlassen, denn streng genommen sagt die darüber nichts aus.


Klar, da hast du Recht. Mit Faulheit meine ich auch eher die Einstellung als eine körperliche Fitness. Habe mich wohl nicht deutlich ausgedrückt. Unser Sportlehrer hat mal erwähnt, dass Personalchefs daraus oftmals, meiner Meinung auch unberechtigt, den Schluss ziehen, dass der Bewerber einfach faul ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme in Sport
BeitragVerfasst: Fr Okt 02, 2009 2:38 pm 
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Nur mal am Rande, ein Personalchef zieht viel mehr aus einer beschissenen Reli-, Geschichts-, Gemeinschaftskunde und vorliegenden Verhaltensnoten, als aus einer Sportnote.

Jeder Personalchef weiß, dass es eben Leute gibt, die in Sport eine Niete sind weil sie vielleicht kein Bodenturnen können, sich am Reck das Genick brechen und den Ball auf die Nase statt ans Bein oder in die Hände zu bekommen. Und wie Denis ebenfalls völlig richtig angemerkt hat, wenn ein Job bestimmte körperliche Ansprüche stellt, dann werden diese beim Einstellungstest abgerufen, so dass sich der Chef ein eigenes Bild machen kann. Da verlässt sich wirklich keiner auf eine Sportnote.

Aber warum liest der Chef mehr aus den von mir genannten Noten heraus. Das hat viel eher was mit Interesse, Faulheit und dergleichen zu tun. Denn um eine gute Note in Reli zu bekommen, ist wirklich nicht viel nötig, manchmal sogar nur ein einziges Referat abzugeben. Geschichte und Gemeinschaftskunde sind sogenannte Fleißfächer, nichts was in diesen Fächern gelehrt wird, hat irgendwas mit Können zu tun, so wie es bei Mathe und Sprachen der Fall ist. In diesen Fächern muss man nur stur auswendig lernen, daher Fleiß und wer das nicht auf die Reihe bekommt,... das kann sich dann jeder selbst zusammenreimen.

Nebenbei, das gute Zeugnis reicht oftmals nur bis zu dem Punkt, als dass der Personalchef sagt: den laden wir zum Vorstellungsgespräch ein. Danach sind die Noten oftmals, ich will nicht sagen unwichtig, aber in gewisser Weise doch nebensächlich. Eben weil der Chef sich gerne ein eigenes Gesamtbild vom Bewerber macht und niemals blind irgendwelchen Noten vertraut.

Verdammt, das ging jetzt doch etwas zu weit, aber egal.

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme in Sport
BeitragVerfasst: So Okt 04, 2009 9:00 am 
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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme in Sport
BeitragVerfasst: Fr Okt 09, 2009 8:04 am 
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Mir ging's ähnlich. Ich hab schon immer eher sportlich ausgesehen (war immer sehr schlank), aber trotzdem konnte ich kaum was gut. Kaum Ballgefühl, keine Kraft - mangels Muckis - und Gymnastik, Tänze und so fand ich albern und peinlich.
Und wenn es im Sport ans Mannschaften wählen ging, bin ich oft bis zum Schluss übriggeblieben.
Sport hab ich immer irgendwie als demütigend empfunden, weil jeder sehen kónnte, was ich alles nicht kann. Als ich nach 13 Jahren aus der Schule kam, war mein Motto: Nie wieder Sport.


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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme in Sport
BeitragVerfasst: Di Mär 16, 2010 5:28 pm 
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Beiträge: 3
probier am besten woanders gut zu sein ich kann ballspiele auch überhaupt nicht ab und werd von mein klassenkammeraden ständig zusammengeschi***n. In Geräteturn zum Beispiel bin ich aber richtig gut. Niemand ist komplett untalentiert. Irgendetwas findest du was zu dir passt. Und wenn du halt überhaupt gar nichts mit Sport anfangen kannst ist das auch kein Beinbruch. Versuch die Zeugnisnote einfach durch andere Fächer zu neutralisieren. Je nachdem was du mal werden willst, fragt später sowiso keiner mehr nach deiner sportnote


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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme in Sport
BeitragVerfasst: Mi Apr 14, 2010 2:58 pm 
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Also mein Sohn z. B. kann gut und sicher schwimmen, aber nicht schnell genug und auch nicht schön genug (kraulen). Im Schwimmen steht er ungefähr auf 5,0 (zählt 1/3 der Sportnote). Klar ist Sport nicht wirklich maßgeblich. Aber irgendwie finde ich, deprimieren einen schlechte Sportnoten mehr als andere schlechte Noten. Und in Sport find ich es so ätzend, dass die Leistung im Vordergrund steht. Sport ist gut für die Gesundheit und soll Spaß machen.
Und übel find ich es auch, wenn man wegen Unsportlichkeit ausgelacht wird. Was für eine Klassengemeinschaft. Wenn einer in Mathe patzt, wird er doch auch nicht lächerlich gemacht.
Ich finde, das ist eine Sache, auf die ein guter Sportlehrer eigehen sollte. Aber ich weiß nicht, inwiefern Lehrer überhaupt pädagogisch geschult werden und oft ist ja gar kein Interresse am Seelenleben des einzelnen Kindes / Jugendlichen vorhanden.

In der Schule sollte man irgendwie auch Sozialverhalten lernen, oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme in Sport
BeitragVerfasst: Mi Apr 14, 2010 6:57 pm 
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jeri hat geschrieben:
Wenn einer in Mathe patzt, wird er doch auch nicht lächerlich gemacht.


Doch. Bei uns schon. In meiner Klasse werden dämliche Antworten in jeglichem Fach ausgelacht - sofern die, die das lustig finden, überhaupt erkennen, dass die Antwort falsch war.
Der Unterschied zum Sportunterricht ist, dass man in Mathe einfach still vor sich hin arbeiten kann und seine Noten auch mal geheim halten kann. In Sport sieht jeder, wenn man patzt.

Zitat:
Ich finde, das ist eine Sache, auf die ein guter Sportlehrer eigehen sollte. Aber ich weiß nicht, inwiefern Lehrer überhaupt pädagogisch geschult werden und oft ist ja gar kein Interresse am Seelenleben des einzelnen Kindes / Jugendlichen vorhanden


Sportlehrer sind eigentlich gar keine Lehrer im eigentlichen Sinne (nach meiner Erfahrung), die meisten sind eben Sportcracks. Die erwarten, dass die Schüler alles können, beschäftigen sich nur mit denen, die es können und zeigen es den anderen einmal und lassen sie dann allein. Gut, vielleicht sind nicht alle so, aber viele.
Natürlich gibt es das auch in anderen Fächern, aber mir fällt es besonders in Sport auf (weil ich in Sport die meisten Probleme hab :D ).


Zuletzt geändert von Feli am Di Jul 13, 2010 5:57 pm, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme in Sport
BeitragVerfasst: Do Apr 15, 2010 7:01 am 
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Zitat:
Sportlehrer sind eigentlich gar keine Lehrer im eigentlichen Sinne (nach meiner Erfahrung)

mumpitz, zwar wird die lehrerausbildung momentan nich besser aber ein Lehrer sollte schon etwas begeisterung für sein fach mitbringen, wer ihm das vorwirft ist nichts anderes als, mit verlaub, ein idiot, denn an anderer stelle wird die geringe motivation dann beschimpft oder wie?! :roll:

Zitat:
Aber ich weiß nicht, inwiefern Lehrer überhaupt pädagogisch geschult werden und oft ist ja gar kein Interresse am Seelenleben des einzelnen Kindes / Jugendlichen vorhanden

mumpitz², natürlich sind sportlehrer pädagogisch geschult, natürlich zu wenig, keine frage, jedoch nicht weniger als alle anderen der philologen
und interesse an den kindern ist zumeist schon da, nur die zeit eben nicht, stell dir vor du hättest jeden tag 150 kinder um dich! da kannste nich jedes wehwehchen versorgen, schlicht keine chance
zumal das mobben eine Gruppendynamik ist welche von der klassengemeinschaft ausgeht, da kann man auch als Respektsperson nur bedingt was machen (wenn man sich umdreht wird dann eh geschwafelt ect.)

MfG Herti

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme in Sport
BeitragVerfasst: Do Apr 15, 2010 2:06 pm 
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Wie gesagt, meine Erfahrung und meine persönliche Meinung. Wenn du was anderes denkst, ist das deine Sache, aber ein Idiot bin ich sicher nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme in Sport
BeitragVerfasst: Fr Apr 16, 2010 10:09 am 
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tjoar, meine sicht der dinge ist halt, dass der der einem radfahrer vorwirft er fährt gern rad, einem tänzer er tanzt gern, einem mathematiker er rechne zu viel oder einem säufer er saufe zu viel...öhm, streichen wir das letzte^^ ein idiot ist, nehmen wir das mal als gegeben

worauf ich im wesentlichen hinweisen wollte ist schlicht, dass deine meinung nicht differenziert ist, dementsprechend mehr ein vorurteil bzw. eine verklärte sicht zeigt

fragen wir doch einfach ob dir sport mehr spaß machen würde hättest du einen 220kg-lehrer der kaum genug luft zusammenbekommt um einmal in die pfeife zu pusten und euch garnichts zeigen könnte und wollte, euch dann aber schlecht bewertet weil ihr ja nicht richtig macht (es ja auch schlecht könnt wenn ihr nicht wisst wie)?

oder fragen wir uns ob die deutsch bei einem Lehrer mit antipatie zur Literatur spaß machen würde, womöglich noch mit lese-rechtschreibschwäche?

also, nächstes mal zuende denken, dann schreiben bitte

MfG Herti

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme in Sport
BeitragVerfasst: Fr Apr 30, 2010 10:52 am 
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Herti hat geschrieben:
tjoar, meine sicht der dinge ist halt, dass der der einem radfahrer vorwirft er fährt gern rad, einem tänzer er tanzt gern, einem mathematiker er rechne zu viel oder einem säufer er saufe zu viel...öhm, streichen wir das letzte^^ ein idiot ist, nehmen wir das mal als gegeben


Es ist so gemeint, dass ein Sportlehrer nicht von jedem Schüler das gleiche Talent erwarten darf.
Er selber soll ja gut sein und ein Vorbild, aber er kann nicht von den Schülern erwarten, dass es ihnen genauso gelingt. Ich finde, wer sich anstrengt und dem man ansieht, dass er nicht aus Faulheit den Ball nicht fängt, der sollte in Sport nicht so niedergemacht werden.

Aus meiner Schulzeit kenne ich es so, dass die guten gefördert wurden und die unsportlicheren Schüler in keiner Weise unterstützt wurden. Speziell im Sportunterricht.

An den Sportcracks wurde rumgefeilt, um sie noch besser zu machen, die Schlechten waren einfach uninteressant.

Ich erwarte schon von einem Lehrer, dass er auf jedes Kind, das Bedarf an Unterstützung hat, wenigstens versucht einzugehen. Mit Superschülern arbeite, das kann jeder. Aber auch mit dem Mittelmaß der Klasse arbeiten oder gar auf die Schwachen eingehen, das ist es, was meiner Meinung nach einen gute Pädagogen ausmacht. Dazu sollte man auch ohne gute pädagogische Ausbildung fähig sein, sich in andere hineinversetzen, mitfühlen, wie es ist, immer angepflaumt zu werden, weil man vielleicht zu wenig Ballgefühl hat oder beim Staffellauf nicht schnell genug.

In der Klasse meines Sohnes ist ein Mädchen, das fast nie in den Schwimmunterricht kommt, wir vermuten, weil es sich für seine pummelige Figur schämt. Ist das nicht traurig? Aber das nur am Rande. Warum kann man mit den Schwächen anderer nicht irgendwie fairer umgehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme in Sport
BeitragVerfasst: Fr Apr 30, 2010 7:31 pm 
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Mal ein kleines Beispiel aus meiner Schulzeit. Wir haben Volleyball gespielt, ein Gegner macht einen Schmetterball direkt auf mich, ich versuche noch zu baggern doch der Aufprall war so hart, dass der Ball gerade nach oben bis an die Decke geht.
Mein Sportlehrer stand damals am Spielfeldrand und gröhlte lachend: "Ein Ballgefühl wie ein siebzigjähriges Walross." Zu meiner Person, ich bin sportlich, spiele Tennis und Badminton und ich fahre Rad oder jogge. Fazit: Wenn der Lehrer ein Depp ist, dann ist er eben ein Depp und es spielt keine Rolle ob man sportlich oder unfähig ist, ob er einen zur Schnecke macht. Thats life. Warum sich über irgendjemand aufregen?

Ich habe also beide Erfahrungen gemacht, ich hatte eben jenen erwähnten Sportlehrer, welcher jeden nieder gemacht hat und ich hatte auch Sportlehrer die wirklich noch versucht haben den allerletzten "sportlichen Versager" (so etwas gibt es, das ist aber keine Schande) auf eine akzeptable Note zu heben.

Aussagen wie "Sportlehrer sind doch keine 'richtigen' Lehrer" und dergleichen sind schlicht und ergreifend Bullshit. Wie es Verallgemeinerungen in jeglichem Bereich sind.

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme in Sport
BeitragVerfasst: Sa Mai 01, 2010 12:08 pm 
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Aussagen wie "Sportlehrer sind doch keine 'richtigen' Lehrer" und dergleichen sind schlicht und ergreifend Bullshit. Wie es Verallgemeinerungen in jeglichem Bereich sind.

jo, so geschrieben :D

in der Kernaussage hat jeri schon recht, ein guter Lehrer versucht auf alle einzugehen, das liegt aber zT auch an der Klasse selbst. Wenn die schlechten dann desinteressiert sind geht man halt auch weniger auf sie ein.

Ebenso ist das pummelige Mädchen sicher nicht vom Lehrer als "dicke Kuh" oÄ beschimpft worden, sondern viel mehr von den Mitschülern.

MfG Herti

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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme in Sport
BeitragVerfasst: Mo Mai 03, 2010 2:10 am 
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Herti hat geschrieben:
in der Kernaussage hat jeri schon recht, ein guter Lehrer versucht auf alle einzugehen, das liegt aber zT auch an der Klasse selbst. Wenn die schlechten dann desinteressiert sind geht man halt auch weniger auf sie ein.

Ebenso ist das pummelige Mädchen sicher nicht vom Lehrer als "dicke Kuh" oÄ beschimpft worden, sondern viel mehr von den Mitschülern.


Desinteressierte Schüler sind wieder eine andere Sache.

Und die Bemerkungen dem pummeligen Mädchen gegenüber, muss der Lehrer nicht mal mitkriegen. Der kann seine Ohren auch nicht überall haben...


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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme in Sport
BeitragVerfasst: Mo Jun 21, 2010 4:00 pm 
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Registriert: Mo Jun 21, 2010 3:40 pm
Beiträge: 1
manche Lehrer benoten auch schon allein die Bemühungen, was ich pers. viel gerechter finde.

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